Suche

Nach Wohnaufenthalten in Dresden, Hannover und Riesa hat sich eine junge Familie für Calau als dauerhaften Wohnort und für eine WBC-Wohnung entschieden.

Die Entscheidung ist gefallen

…und ihr ist ein intensiver Abwägungsprozess vorausgegangen. Dass sich Sarah Schrader und Felix Pötzsch letztendlich für Calau als Wohnort entschieden haben, machen sie an ihrer gemeinsamen Tochter fest. Mit dem bevorstehenden Besuch der Kita steht der Eineinhalbjährigen ein erster großer Lebensabschnitt bevor. „Vor diesem Schritt wollten wir in Sachen Wohnort Klarheit haben, damit wir die Kleine auf ihrem Weg begleiten können. Ob in der Kita, Schule und Hort oder bei ihren späteren Hobbys“, führt das Paar neben weiteren Vorzügen wie etwa Shuttlediensten an.

Auf den Oma-Opa-Service hätten sie zweifellos und umfänglich auch in Dresden zurückgreifen können, wo die Eltern von Felix beheimatet sind.

Familie Schrader Pötzsch WBC

Familie Schrader Pötzsch

Ausschlaggebender Standortvorteil

Die Tochter soll in einem bestmöglichen Umfeld aufwachsen können, begründet das junge Paar. Dabei gab es mehrere Optionen: Dresden, wo Felix Pötzsch aufgewachsen ist und wo sich das Paar kennenlernte; Hannover, wo man zwischenzeitlich Quartier bezog, und Riesa, wo das Trio zuletzt wohnte.

Dass dem Faktor Großeltern besondere Bedeutung beigemessen wurde, zeugt von der Weitsicht der Neu-Calauer: Oma und Opa wohnen in der Nähe und können sich einbringen.

Doch was gab letztendlich den Ausschlag, sich für Calau und gegen Elbflorenz zu entscheiden? „In erster Linie unsere geräumige WBC-Fünf-Zimmer-Wohnung mit separatem Pkw-Parkplatz vor der Eingangstür. In Dresden hätten wir für ein vergleichbares Domizil und in gefälliger Lage nahezu das Doppelte an Miete hinblättern müssen“, vergleicht Felix Pötzsch. Man wolle sich aber auch das Leben und die Freizeit gestalten und mit dem Großteil des monatlichen Einkommens nicht nur die anfallende Miete begleichen.

„Für Calau spricht auch der familiäre Charme mit kurzen Wegen zur gepflegten Innenstadt mit ihren Einkaufsmöglichkeiten, zur Verwaltung, den Museen, medizinischen Einrichtungen oder Freizeiteinrichtungen wie Stadthalle oder Freibad“, fasst Sarah Schrader zusammen.

Ihr Schwärmen kommt nicht von ungefähr, ist die junge Mutter doch in Calau aufgewachsen. Nach Kita- und Schulzeit zog es sie mit 16 zur Ausbildung nach Dresden, wo sie fünf Jahre lebte. „Dresden ist nicht aus der Welt. Eine gute Autostunde und schon sind wir in der attraktiven Stadt und bei den anderen Großeltern“, relativiert sie.

Ergänzend fügt Lebenspartner Felix hinzu: „Es sind aber auch nur zwölf Autominuten bis in den Spreewald. Wir werden es uns hier in Calau schon lebenswert und gemütlich machen.“


Wechsel auf der Kommandobrücke

Marcus Gahrlich u. Dieter Lubert (v.l.n.r.), Hegewald WBC

Marcus Gahrlich u. Dieter Lubert (v.l.n.r.), Hegewald

Markus Garlich hat die Geschäftsführung der caleg-group übernommen. Nach über 20 Jahren in der Führungsverantwortung der caleg-group genießt Dieter Lubert seit Anfang des Jahres seinen wohlverdienten Ruhestand.

Unter seiner Leitung entwickelte sich das Unternehmen strukturell weiter und baute den Kundenstamm deutlich aus. In seine Amtszeit fällt zudem die Gründung der cam GmbH als Dienstleister für den elektrischen Ausbau von Gehäusen, der Aufbau der Kabelkonfektionierung im polnischen Werk in Lubsko sowie die Übernahme des dritten Produktionsstandortes im Saarland.

Der klassische Rückkehrer

Nun hat mit Markus Garlich ein sprichwörtliches Calauer Eigengewächs Regie in dem Betrieb übernommen. Eigengewächs? Wie er gegenüber dem Stadtmagazin berichtet, ist er in Calau aufgewachsen, hat die Grundschule und das Gymnasium besucht und dort 2006 das Abitur abgelegt. Von 2007 bis 2012 zog es ihn nach Senftenberg zum Maschinenbau-Studium, das er mit dem Master abschloss.

Auf das Studium folgte eine nahtlose Anstellung als Konstrukteur beim Landmaschinen-Produzenten Claas (2012–2014) in Nordrhein-Westfalen, die jedoch nicht von Dauer sein sollte. „Der Job hat schon Spaß gemacht, an Land und Leute gab es nichts auszusetzen, aber das Herz hängt nun mal an der Heimat“, begründet er seine Rückkehr. Vertrautes Revier, vertrautes Ambiente, vertraute Menschen und Familie: 2014 zog es ihn mit seiner werdenden Familie zurück in die Heimat.

Bei der caleg-group fand Markus Garlich eine passende Aufgabe im Vertrieb und fokussierte sich in dieser Zeit insbesondere auf Kundenbedürfnisse. Von 2016 bis 2018 führte sein Weg nochmals an die BTU Cottbus, wo er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich der Blechumformung tätig war. Im Jahr 2018 kehrte er schließlich zur caleg-group zurück und übernahm die Position des Technischen Leiters.

Fachliche Eignung, technische Versiertheit sowie betriebswirtschaftliches Verständnis führten dazu, dass er im Januar 2026 die gesamte Geschäftsführung der caleg-group übernommen hat.

Auch abseits der Arbeit ist sein Privatleben vielfältig. Gemeinsam mit seiner Ehefrau und den vier wunderbaren Kindern bietet das Familienleben viel Abwechslung und einen wertvollen Ausgleich zum Berufsalltag.

Solche Rückkehrgeschichten sind kein Zufall: Das durch Strukturwandelmittel geförderte Projekt ‚Echt Calau‘ wirbt im Verbund mit anderen Initiativen gezielt für Zuzug und Rückkehr – ein wichtiger Baustein zur Fachkräftesicherung in der Lausitz.

Weiterlesen

Anthony DELANOIX @ unsplash

Events

Calauer Veranstaltungen

Vom Wochenmarkt über Krabbelgruppen in unseren Kitas bis hin zu Kulturveranstaltungen.

mehr lesen: Events
M. Nerenz

Stadtportrait

Calau, niedersorbisch: Kalawa

… ist eine Kleinstadt mit rund 7.700 Einwohnern und 11 Ortsteilen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Sie liegt am Rand des …

mehr lesen: Stadtportrait